PE Kölner Westen
PE Kölner Westen
Es könnte hier tatsächlich bereits im 8. Jh. eine Holzkirche gegeben haben, in der Kaiser Karl der Große in der erwähnten Legende Hildebold traf. Als Beleg dafür wird das Stangenkreuz des 8. Jh., das als Scheitelstein über dem Westportal eingemauert ist, angesehen. Einer von zwei weiteren ehemaligen Grabsteinen, die in der Südwand vermauert sind, wird ans Ende des 9. Jh. datiert (Volutenkreuz). Die sichtbare Zweitverwendung dieser Steine als Baumaterial lässt aber auch daran denken, dass sie aus anderem Zusammenhang stammen, zum Beispiel aus der Umgebung von St. Gereon (G. Binding). Der Legende nach gehörte der Krieler Hof seit dem 8./9. Jh. zu diesem Stift, was aber 1155 erstmals urkundlich genannt wird. Die erste (bisher) bekannte Urkunde für die Kirche stammt erst von 1224, als ihre Pfarrrechte und die Zugehörigkeit zu St. Gereon beglaubigt wurden.