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PE Kölner Westen

St. Karl Borromäus St. Karl Borromäus

St. Karl Borromäus

Eine einzigartige Kirche in Sülz an der Zülpicher Straße 275, sowohl architektonisch, als auch von der Nutzung als „Kirche für Leib und Seele“!

In ihrer Architektur ist sie eine Verbindung zwischen Expressionismus und Neuem Bauen darstellt. Sie ist die erste Kirche in Köln, die als integraler Bestandteil eines geschlossenen Wohnblocks errichtet wurde. So ist St. Karl heute baulich und inhaltlich dort, wo die Menschen leben!

Mit ihrem außergewöhnlichen Baustil, der zwischen Expressionismus und dem Neuen Bauen oszilliert, spiegelt St. Karl den Geist der Moderne wider und bietet eine harmonische Verbindung aus Funktionalität und künstlerischem Ausdruck. Die verwendeten Materialien wie Beton und Glas unterstreichen dieses moderne Konzept und lassen ein faszinierendes Spiel aus Licht und Schatten im Innenraum entstehen, das zur Ruhe und Besinnung einlädt.

Als lebendiges Zentrum unserer Gemeinde sind wir stolz darauf, ein Ort zu sein, der offen für alle ist – egal, ob Sie einen Moment der Stille suchen, Unterstützung benötigen oder einfach Teil unserer aktiven Gemeinschaft werden möchten. Wir laden alle herzlich ein, die St. Karl nicht nur als Gebäude, sondern als ein Zuhause einer Gemeinschaft zu erleben, in der jede und jeder willkommen ist und sich zugehörig fühlen kann.

Besonderheiten in der Kirche

Fenster Laurentius

Die Fenster von Georg Meistermann stellen eine Versammlung von Heiligen dar, die durch ihre Leuchtkraft als Träger von Licht und Wahrheit symbolisiert werden. Die schmalen, schwarz-weißen, sechs Meter hohen Fenster stellen unterschiedliche Heilige dar. Aufgrund starker Schäden wurden sie 1989 restauriert. Meistermann akzeptierte Verwitterung als Teil seiner Kunst, weshalb nur vollständig zerstörte Teile ersetzt und bemalt wurden

Kreuz und Altarraum

Die leuchtend blaue Decke des Hauptraums lenkt den Blick auf Georg Meistermanns farbintensives Wandgemälde und die davor stehende Kreuzigungsgruppe von Wilhelm Tophinke (1951). Das aus einer Brühler Kastanie gefertigte Gabelkreuz zeigt Christus zwischen Maria und Johannes, die wie mit dem Kreuz verwachsen wirken, darunter Maria Magdalena. Ursprünglich an der Chorwand befestigt, wurde es 1968 auf den Boden gestellt, um die Verbindung zur Erde zu betonen. Meistermanns Wandbild thematisiert Leiden, Auferstehung und Ewigkeit, mit Farben und Symbolen, die den Heiligen Geist, die Apokalypse und den Übergang in eine neue Welt andeuten

Sedilien

Die Sedilien stammen aus den 1930er Jahren und wurden von Hildegard Domizlaff in Messing verziert. Sie zeigen Szenen aus dem Gloria und Credo: Zunächst wird der Lobpreis mit einem Kreuz und Engeln dargestellt, begleitet von der Inschrift Laudamus te, sowie das Lamm Gottes mit den Worten Domine Deus. Im Credo sind die Geburt Jesu und der thronende Christus abgebildet. Zudem sind zwei Heilige dargestellt: St. Augustinus mit der Inschrift Loquere Domine und der Apostel Paulus, der dem Heiligen Geist lauscht und schreibt.

Im Jahr 1949 wurde der jetzige Kreuzweg eingeweiht, geschaffen von Wilhelm Tophinke, geschenkt von der Pfarrgemeinde zum 25jährigen Priesterjubiläum (1948) ihres Pfarrers Laurenz Hochmann. Die 14 Stationsbilder sind in Einfachheit und Anspruchslosigkeit der damaligen harten Gegenwart verbunden und sollen zur Frömmigkeit mahnen. Die in großen Zügen geschnitzten Gestalten stehen in Dreiviertelrelief vor einem flächigen Hintergrund, der nur vom Schnitt des Messers belebt ist. So sind sie in Gebärde und Haltung von tiefer Ausdruckskraft.

Möblierung

Als die Nutzung der Kirche im Jahr 2024 auf existenzsichernde Angebote ausgeweitet wurde, schaffte die Gemeinde neue, mobile Möbel an, die eine maximal flexible Nutzung des Kirchraums ermöglichen. So nutzen mittlerweile jede Woche hunderte Bedürftige die Ausgaben für Lebensmittel und Haushaltswaren in der Kirche. Außerdem wurde das geistlich-spirituelle Angebot stark um stärkende und heilsame Angebote wie Workshops, Singen, Tanz, Meditation etc. erweitert.