
Sie zeigen Jakobs Kampf mit dem Engel Gottes und den guten Hirt im Dorngestrüpp des menschlichen Daseins. Sie wurden von Bildhauer Elmar Hillebrand geschaffen und sollen auf den Geheimnischarakter der Kirche hinweisen.
PE Kölner Westen
Die Kirche St. Bruno am Klettenberggürtel 71 in Köln-Klettenberg, ist nicht nur ein Ort für regelmäßige Gottesdienste, sondern auch ein lebendiges Zentrum sozialer und kultureller Veranstaltungen. Wir laden Sie herzlich ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden und die spirituelle und gesellschaftliche Vielfalt, die wir bieten, zu erleben.
Die große, helle Kirche wurde Ende der 1920er Jahre nach Plänen des Mainzer Dombaumeisters Ludwig Becker erbaut. Der neo-barocke Bau fügt sich nahtlos in die Häuserreihe ein. Damals war die Umsetzung der teuerste und größte Kirchenneubau im Erzbistum Köln.
In unserer Kirche, die von der traditionellen Ost-West-Ausrichtung abweicht, finden Sie einen Ort der Ruhe und Besinnung. Die Innenräume sind einfach und elegant gestaltet, ideal für persönliche Reflexion und gemeinschaftliches Gebet.

Sie zeigen Jakobs Kampf mit dem Engel Gottes und den guten Hirt im Dorngestrüpp des menschlichen Daseins. Sie wurden von Bildhauer Elmar Hillebrand geschaffen und sollen auf den Geheimnischarakter der Kirche hinweisen.

Im Zuge der Umgestaltung der Kirche nach dem Krieg wurde im Eingangsbereich die Taufbrunnenanlage gebaut. Der ursprüngliche Taufstein aus rotem Marmor wurde dabei auf einer Taufinsel aufgestellt. Elmar Hillebrand gestaltete den bronzenen Deckel des Taufsteins, in seiner Mitte: Christus in der Kelter. Das Marmormosaik des Fußbodens stellt die erlösende Kraft des Wassers aus den vier Lebensströmen des Paradieses dar.

Über dem Hauptaltar hängt frei ein großes Triumphkreuz vom Kölner Künstler Hanns Rheindorff. Der triumphierende Christus besteht aus getriebenem Silber. Die vier Balkenenden zeigen Emails der vier Evangelistensymbole. Für die Herstellung des Kreuzes wurde Schmuck und Tafelsilber von Gemeindemitgliedern gespendet.

Seit der Umgestaltung der Kirche im Jahr 1956 schmückt auch der Tabernakel den Chorraum. Er ist eine Silberschmiedearbeit von Hanns Rheindorf und Lotte Fries und wurde als „Bundeslade“ gearbeitet.