Taizéfahrt 2026:Was suchst Du?

Unter diesem Motto der diesjährigen Jugendtreffen von Taizé haben sich Jugendliche aus der Pastoralen Einheit mit zwei Katecheten in der ersten Sommerferienwoche im Rahmen der Firmvorbereitung auf den Weg nach Frankreich gemacht, um dort eine Woche voller Gebet, Stille und Gemeinschaft zu verbringen.
Schon auf der Hinfahrt haben unsere Jugendlichen schnell den Kontakt zueinander und zu anderen jungen Menschen im Bus geschlossen, was fruchtbar für die gemeinsamen Tage war, denn für die meisten war es die erste Fahrt nach Taizé; nur ahnend haben sie auf den Weg gemacht, was sie erwarten könnte. Aber die einfache Unterkunft in Baracken, die einfachen Mahlzeiten und die simplen aber eindrücklichen Gebete 3x am Tag wirkten bei den Jugendlichen.
Es brauchte keine großen Highlights, sie hatten ihre positiven Erfahrungen im Kleinen entdeckt. Nach den täglichen Bibeleinführungen gab es Zeit in Kleingruppen, um sich über Impulsfragen über den Glauben, sowie das eigene Leben auszutauschen. Vielen habe die Ruhe beeindruckt, die dieser Ort ausstrahlt, auch die Stille während der Gebete. Viele sind abends nach den Gebeten länger auch länger in der Kirche geblieben oder haben sich am Oyak, dem Ort der Begegnung, mit anderen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern getroffen, zum Singen, Tanzen, Fröhlich sein.
Entscheidend war das Vertrauen, das die Jugendlichen sich untereinander geschenkt haben. Dass alle Teilnehmenden sich in einer Offenheit begegnen konnten, mit ihrer Neugier für den Glauben und die Menschen, aber auch getragen zu werden mit dem, was manche auf dem Herzen hatten. Andere erzählten, dass gerade diese Ruhe auch Räume eröffnet habe, Gedanken, Fragen und Sorgen zuzulassen, welche im Alltag schnell zugeschüttet werden.
Am Ende hat aber die Dankbarkeit und der Wunsch zur erneuten Teilnahme 2027 gezeigt, dass die Erfahrung eine gute und wertvolle war auf dem Weg der Firmvorbereitung - und an heiligem Geist hat es wahrlich nicht gefehlt.
Bericht: Marco Nobis